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Humor über PC

Humor ist der Knopf, der dafür sorgt, dass einem der Kragen nicht platzt!
Humor

Tipp: In Ihrem Computerguide finden sich verstreut diverse humoristische Informationen, die sich z.B. über das Suchfenster [Search] finden lassen - einfach nur das Wörtchen Humor eingeben, und schwupps (nunja, je nach Leistung des Rechners) werden alle Seiten aufgelistet, die auch etwas zum Schmunzeln beinhalten.

-> Witze über Computer & Bill Gates
-> Humor auf der ComDex
-> Humor Onlinelinks
-> Mein erster Computer!
-> Noch ein Tipp (vielleicht der Wichtigste):

Witze über Computer & Bill Gates

In seinem Buch "Der Weg nach vorn" vergleicht Bill Gates PC's mit Autos: "Wenn die Autoindustrie solche Fortschritte gemacht hätte wie die Computerindustrie, würden wir heute für 40 Mark ein Auto bekommen, das 0,3Liter auf 100 km verbraucht."

Antwort von VW: "Wer würde schon ein Auto kaufen, das zweimal am Tag mit Motorschaden liegenbleibt?"
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Der IBM-Chef Louis Gerstner ist gestorben und kommt in den Himmel - er möchte aber vorher noch einen kurzen Blick in die Hölle werfen.

In einer Ecke sieht er einen Schreibtisch mit Computer und vor dem PC sitzt Bill Gates und hämmert auf der Tastatur herum.

Eine Blondine im Mini serviert Hamburger und Cola, und Gerstner macht große Augen und fragt: "Das soll die Hölle sein?!"

"Ja sicher!", antwortet der Teufel, "Gates muß Microsoft Office 2000 für OS/2 programmieren."
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Totenschein, Central Hospital Seattle
Name: Gates, Vorname: Bill
Grund der Einlieferung: Entfernung des Blinddarms
Todesursache: Die Anwendung Vollnarkose-Steuerung.EXE wurde aufgrund eines ungültigen Vorgangs geschlossen. <unbekannt> verursachte den Ausnahmefehler unbekannt> im Modul <unbekannt> wegen DLL-Konflikten im Modul <unbekannt>.
Wenden Sie sich an den Hersteller, falls das Problem weiterhin besteht.
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Bill Gates und Marc Andreessen von Netscape sind gestorben und Petrus kündigt an, dass sie für jeden Bug in ihrer Software einen Nadelstich als Sühne erhalten werden.

Petrus lässt Andreessen vortreten: "Im Navigator 1.0. gibt es einen groen Sicherheitsbug." -Pieks-.
"Im Navigator 1.1 ließ sich der Cache nicht leeren." - Pieks-.
Marc Andreessen reibt sich den Po und schaut sich um und fragt: "Wo ist denn Bill?"
Antwortet Petrus: "Der klemmt noch unter der Nähmaschine!"
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Bill Gates bei einer Privataudienz beim Papst:
Gates: "Ich biete Ihnen 200 Millionen Dollar, wenn das Vaterunser geändert wird."
"Wie haben Sie sich das vorgestellt?"
Gates: "Es soll heißen: Unser tägliches Windows gib uns heute."
Der Papst denkt kurz noch, greift zum Haustelefon und telefoniert: "Sofort den Vertrag mit der Bäckerinnung kündigen...!"
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Microsoft-Presseerklärung vom 12.2.99 - Auslieferung verschoben:
Die nächste Windows-Version, Windows 2000, wird nicht wie angekündigt im 4. Quartal 1999 auf den Markt kommen, sondern erst im 1. Quartal 1901.
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Die Mafia führt über alle Ecken Windows NT ein. Doch eine Ortsgruppe arbeitet weiter mit Linux.
Der Pate lässt daraufhin den Ortsgruppen-Chef zu sich rufen: "Wir sind hier im zehnten Stock, und wenn Du weiterhin bei Linux bleibst, fliegst Du aus dem Fenster."
Der Linux-Mann erklärt sich sofort bereit, ebenfalls auf Windows NT umzusteigen.
Der Pate: "Warum denn nichtgleich so?"
Antwort: "Du bist der erste, der mir einen guten Grund nennen konnte, Windows NT einzusetzen."
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Prozeß Apple gegen Microsoft - es geht um Copyrightrechte an "Video für Windows", kurz WfV.
Heute ist Hauptverhandlung und Bill Gates möchte ständig über den Lauf der Ereignisse unterrichtet werden.
Nachmittags trifft eine E-Mail der Microsoft-Anwälte ein: "Die gerechte Sache hat gesiegt!"
Bill Gates mailt sofort zurück: "Sofort Berufung einlegen!"
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Bei Microsoft wird ein Findelkind entdeckt und die Gerüchteküche brodelt: Sogar Bill Gates wird als möglicher Vater ins Spiel gebracht.
Das veranlaßt Microsoft zu einer offiziellen Stellungnahme:
"Ein Microsoft-Mitarbeiter kann unmöglich der Vater des Kindes sein.
Erstens: Bei Microsoft wird nichts mit Lust und Liebe gemacht.
Zweitens: Bei Microsoft war noch nie etwas innerhalb von neun Monaten fertig.
Drittens: Bei Microsoft ist noch nie etwas entstanden, was von Anfang an Hand und Fuß hatte."
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Gespräch in der Microsoft-Cafeteria.
Der DOS-Programmierer jubelt: "Ich hab gestern auf dem EDV-Flohmarkt das Geschäft meines Lebens gemacht. Ich habe einen C-Compiler von 1984, ein GW-Basic 1.0 und ein MS-DOS 2.1 für zusammen 8.000
Mark verkauft."
"Ist ja großartig," sagt der Windows-Programmierer, "da kannst du dir ja jetzt einen Pentium Rechner
kaufen."
"Das geht nicht sofort. Ich habe ein Mauspad und ein Druckerkabel für je 4.000 Mark in Zahlung genommen."
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Borland-Chef Philipp Kahn möchte Bill Gates sprechen, doch im Vorzimmer wird er mit den Worten: "Bill will niemanden sehen, er hat eben angefangen, Windows 2000 zu programmieren" aufgehalten.
"Na gut, dann warte ich, bis er fertig ist."
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Auf der CeBIT am Microsoft-Messestand sagt ein Microsoft-Marketing-Mitarbeiter: "Mit Microsoft Office 2000 erledigen Sie Ihre Arbeit in der Hälfte der Zeit."
Meint ein CeBIT-Besucher: "Toll, dann kaufe ich gleich zwei Pakete."
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Bill Gates (Microsoft) und Jim Cannavino (IBM) streiten sich über die Zukunft der 32-Bit-Betriebssysteme.
Schließlich einigen sie sich darauf, eine Münze zu werfen.
Sagt der IBM-Chef: "Liegt die Zahl oben, soll sich OS/2 durchsetzen, bei Kopf wird Windows4.0 der 32-Bit-Standard."
"Hey, Sie haben Windows NT vergessen", lenkt Bill Gates ein.
"Habe ich nicht," antwortet Cannavino salopp. "Wenn die Münze hochkant stehenbleibt, gehört NT die Zukunft."
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Drei Microsoft-Mitarbeiter sind im flotten BMW auf einer Dienstreise.
Auf der Autobahn haben sie - flapp, flapp, flapp - einen Reifenschaden.
Der Marketing-Manager sieht sich die Bescherung an und meint: "Ganz klar, wir brauchen einen neuen Wagen."
Der Leiter der Hotline: "Wir rufen bei BMW an, die sollen uns einen Reifen schicken."
Der Software-Entwickler: "Son Quatsch, wir fahren einfach weiter. Vielleicht merkts keiner."
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Frage: Wie viele Microsoft-Mitarbeiter braucht man, um eine defekte Glühbirne zu wechseln?
Erste Antwort: Vier. Der erste ersetzt die Birne, der zweite ändert die Fassung in der Art ab, dass Netscape-Glühbirnen nicht reinpassen. Der dritte baut eine Kurzschlußautomatik ein, die ausgelöst wird, wenn jemand eine Glühbirne von Sun einsetzen will - und der vierte überzeugt das amerikanische Justizministerium, dass alles fairer Wettbewerb ist.
Zweite Antwort: Zwei! Einer wechselt die Glühbirne, der andere klickt die Fehlermeldungen weg.
Dritte Antwort: Keinen! Microsoft erklärt die Dunkelheit einfach zum neuen Standard.
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Frage: Wie viele Programmierer braucht man, um eine defekte Glühbirne zu wechseln? Keinen! Das Ganze ist nämlich ein Hardware-Problem.
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J.R. Ewing trifft Bill Gates auf einer Party und prahlt: "Ich bin so reich, ich könnte die ganze Welt kaufen!"
Darauf Bill Gates: "Sorry, J. R., aber ich verkaufe sie Dir nicht!"
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Was denkt ein Computer?
"Gott ist groß, der Mensch ist klein, ich muß wohl irgenwo dazwischen sein ...!"
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Humor auf der ComDex:

Bei einer Computermesse (ComDex) hat Bill Gates die Computerindustrie mit der Autoindustrie verglichen und folgendes Statement gemacht:
"Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computerindustrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden."
Als Antwort veröffentlichte General Motors (von Mr. Welch selbst) darauf eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt:
Wenn General Motors eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:
 
* Ihr Auto würde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
 
* Jedesmal, wenn die Linien auf der Straße neu gezeichnet werden würden, müßte man ein neues Auto kaufen. 
* Gelegentlich würde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man würde das einfach akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
 
* Wenn man bestimmte Manöver durchführt, wie z.B. eine Linkskurve fährt, würde das Auto einfach ausgehen und sich
weigern, neu zu starten. Man müßte dann den Motor erneut installieren.
 
* Man kann nur alleine in dem Auto sitzen, es sei denn, man kauft "Car95" oder "CarNT". Aber dann müßte man jeden Sitz einzeln bezahlen.
 
* Macintosh würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren sind, aber sie laufen nur auf 5% der Straßen.
 
* Die Öl-Kontroll-Leuchte, die Warnlampen für Temperatur und Batterie würden durch eine "Generelle Auto-Fehler" Warnlampe ersetzt.
 
* Neue Sitze würden erfordern, dass alle die selbe Gesäß-Größe haben.
 
* Das Airbag-System würde fragen "Sind sie sicher?" bevor es auslöst.
 
* Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie können nur wieder mit einem Trick aufschließen, und zwar müßte man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit einer Hand an die Radioantenne fassen.
 
* General Motors würde Sie zwingen, mit jedem Auto einen Deluxe Kartensatz der Firma Rand McNally (seit neuestem eine GM-Tochter) mit zu kaufen, auch wenn Sie diesen Kartensatz nicht brauchen oder möchten. Wenn Sie diese Option nicht wahrnehmen, würde das Auto sofort 50% langsamer werden (oder schlimmer).
 
* Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden würde, müßten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel genau so funktionieren würde, wie in den alten Autos.
 
* Man müßte den "Start"-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.  
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Humor Onlinelink

Humor findet sich im Internet unter folgenden Internetadressen: 
-> Autsch.de
-> Kampfratte.de
-> Lachen.de
-> Lustich.de
-> Zyn.de  
Spezielle Humorseiten: 
* Barfuss
* Blutgrätsche.de (Fußball)
* Boxenstaub.de (Formel 1)
* Bundesligaskandal.de (Sport)
* Gewichttrinker.de (Sport)
* Laurel-Hardy.de (Dick & Doof)
* Prüllereien.com (Formel 1)
* Radiopannen.de (Radiopannen)
* Tigerwoodsisgod.com (Golf)  
Satire-Online - Im Internet werden so ziemlich alle Regeln des Journalismus verletzt und gehörig durch den Kakao gezogen - unter folgenden Internetadressen findet man die frechsten Websites: 
* www.drudge.de
* www.freshmilk.de
* www.nakednews.com
* www.netzmuetze.de
* www.thema1.de
* www.zyn.de  
Videos vielfältigster Natur findet sich im Internet unter folgenden Internetadressen: 
* www.autsch.de (Mini-Movies über Pannen)
* www.cartoons.de (Flash-Movies für Comics-Fans)
* www.cool-pix.de (Flash-Movies & Allround-Angebot wie Filmchen, Witze & Sounds)
* www.files4fun.de (1A-Flash-Movies-Sammlung über Pannen, Werbung etc.)
* www.funnyattachments.com (Flash-Movies, Bilder & Cartoons - nicht immer jugendfrei)
* www.fun-pages.de (Flash-Movies über Pannen & Witze, Cartoons, Comics sowie Nonsens)
* www.joecartoon.com (makabere Movies - englische Sprache)
* www.lachen.de (Mini-Movies über Pannen & Comics sowie Nonsens)
* www.punchbaby.com (Mini-Movies - englische Sprache)
* www.tvtotal.de (Mini-Movies präsentiert von Stefan Raab)  
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Mein erster Computer!

Haallooo, ... Sie!
Ja, genau!
Sie!
Hallooooo!

Nu' quasseln Sie mal nich' so viel rum, sondern passen lieber mal uff', denn was jetzt kommt, wird nicht zweimal gesagt.

Und weiterklicken hilft Ihnen hier auch nicht weiter.
Also runter mit den Füßen vom Sofa und mal kurz weg von der Limo, denn .....
.... halodadudeldöhallölljle, da ist er also, mein erster Personal-Computer, in Fachkreisen auch schon mal liebevoll "Compi" genannt!

Ich ließ vor lauter Verzückung und Begeisterung erst einmal die Zähne aufeinanderklacken.

Nu aber erst mal weg mit den riesigen wabbligen Verpackungskartons, die krümelnden Styropor-Ecken abziehen ... und gaaaaaaanz vorsichtig auf den Schreibtisch damit .... mit dem tollen Gerät! Man stellt seinen ersten PC schließlich nicht einfach nur so hin: nein, (... seufz....) man errichtet ihn!

Wie so einen kleinen Hausaltar, nur halt mit so'n bißchen elektronischen Schnickschnack.

Da war er also, vielmehr sie waren da, die einzelnen Teile; ganz im modischen Zahnbelag weiß-grau.

Und was förderte ich nicht alles aus diesen Pappkartons:
* eine Tastatur mit so vielen flattrigen Tasten: flach, klapprig; aber zugegeben - auch ziemlich elegant
* ein Bildschirm (in Fachkreisen auch als Monitor betitelt): klobig, groß und äußerst schwer zu tragen
* ein Diskettenlaufwerk: wenigstens das Teil war schon eingebaut
* ein CD-ROM-Laufwerk: scheinbar nicht nur um ein wenig der Musik zu lauschen
* ein Drucker, der nicht nur ohrenbetäubenden Lärm veranstaltet, sondern sogar in Farbe druckt
* dazu noch ein paar schwere und klobige Netzgeräte und ein äußerst reichhaltiger, wirrer Salat von Kabeln

Ganz wundervoll! - Mein erster PC also!!

Fachleute sprechen hier ja sogar von der "dritten industriellen Revolution", wenn sie darauf aufmerksam machen wollen, welche kolossale Bedeutung das Computerzeitalter auf uns hat.

Im Alltag erkennen wir diese dritte industrielle Revolution unter anderem daran, dass im Supermarkt in der Obstabteilung seit einiger Zeit auf den Bananen in fetter gerasteter Schrift auf dem Etikett "Bananen" steht - obwohl jeder Mensch inzwischen sicher weiß, was eine Banane ist. Auf diese Weise stellt der Computer in der überfrachteten Lagerverwaltung wohl unter Beweis, dass er sein Geld wert ist - und ebenfalls weiß, was eine Banane ist. So dachte ich zumindest, ... bis ich meinen PC bekam.

Vorher aber noch ein Tipp: Versichern Sie sich (wie ich) eines Beistands, wenn Sie das erste Mal mit Ihrem Computer loslegen. Am besten holen Sie sich denjenigen Ihrer Freunde, der Sie dazu überredet hat, einen Computer anzuschaffen. Er hat sich damit sozusagen moralisch verpflichtet, Ihnen geduldig zu erklären, dass dem Programm, welches Sie gerade gestartet haben, absolut nichts zustößt, wenn Sie anschließend die Diskette wieder aus dem Laufwerk nehmen, .... und all diese komplizierten anderen Dinge, die da noch auf Sie zukommen werden.

Für die Daten-Cowboys, die schon mal solo ins neue Land der Bit/s & Bytes einreiten wollen: Probieren Sie alle Tasten, besonders diejenigen, die Sie auf einer Schreibmaschine noch nie gesehen haben. Stöbern Sie auch ruhig in den Funktionen der Programme rum, denn so lernen Sie alle Programme spielerisch kennen - und testen außerdem, wie gut Eingabefehler abgefangen werden.

Und seien Sie unbesorgt: Sie werden den Computer nicht dazu bringen, sich selbst kaputtzumachen. Hierzu bedarf es dann doch schon jahrelanger Erfahrung.

Nachdem ich den Rechner und alle Peripheriegeräte (so nennt man die Geräte, die nach langer Zeit des Probierens doch noch irgendwo angeschlossen werden konnten) endlich miteinander verkabelt hatte, mußte ich erkennen, dass ich da wohl einem Trick der Computerwerbung aufgesessen war. War es nicht eigenartig?! Auf den Reklamebildern sieht man immer nur hübsche, leergeräumte Schreibtische, auf denen dann ziemlich elegant ein Monitor und eine Tastatur drapiert sind, aber keinerlei Kabel. Auf meinem Schreibtisch hingegen sah es vielmehr aus wie in einer kleinen Schlangengrube.

Aber egal - ich fand, es wirkte trotzdem ziemlich beeindruckend!

Nun aber los! Strom an, Systemstart und die Füße erwartungsvoll (und vorsichtig - bloß nirgends gegen kommen!) unter den Tisch geschoben.

Das Betriebssystem meldete sich auch sofort bereit. Ganz famos! Aber was zum Teufel ist ein Betriebssystem? Hm' mein Beistand erklärte, es handle sich hier um so eine Art elektronischer Rezeption, die sich um die Unterbringung und Verwaltung der Daten kümmert - und bei der man auf einfachste Weise seine Wünsche anmelden kann. Das Betriebssystem übersetzt die Anweisungen dann in die Maschinensprache, welche sogar die Chips verstehen.

"Prima!" dachte ich, und tippte ein: "Ich möchte eine Banane!" - "Command not found" kam zurück. Hm', also doch keine Banane. Auf Anraten meines Beistands versuchte ich es mit einem getippten "help", und sofort erschien auch eine Liste mit unverständlichen Befehlen. dass sie mir helfen wollte, machte mir die Maschine so richtig sympathisch, obwohl ich von der aufgelisteten Befehlsliste nur so was wie "Bahnhof" verstand. Mit der Zeit lernte ich dann aber doch, wie man ein Programm lädt und vor allem .... "startet". Außerdem lernte ich, wie man eine Datei (beispielsweise ein paar Zeilen selbst geschriebenen Text mit einem Namen versieht) und auf einer Diskette speichert.

[Ach, wen' ick mir det so überlehje: Da hab' icke jahrelang mit de' dicken Finger 'uffe Schreibmaschine druff-gedrosche und raus kam erstma 'nüscht. Nu nehm icke 'ehn Finga, klick ma' hier, klick 'ma da und meene Olle gloobt mir jez'e dat nich, det' ich keen Setzer von ne Zeetung bin]

Nun - jetzt konnte ich mit meinem Computer also sogar arbeiten. Ha', sooooo einfach geht das also. Dachte ich jedenfalls.

Eine der schmerzhaften Erfahrungen der nächsten Wochen war: Die derzeitigen Betriebssysteme für Personal-Computer sind so flexibel und überladen, dass man jede Art von Papierdurcheinander, das man sich am Schreibtisch zur schlechten Gewohnheit hat werden lassen, mühelos auch auf den Umgang mit Daten übertragen kann. Der Fortschritt liegt hier nur darin, dass man in kürzester Zeit bedeutend mehr Unordnung als bisher erzeugen kann - und das ohne große Anstrengung.

Ein Computer ist also so eine Art verführerische Mischung aus Dummheit und Geschwindigkeit, die vor allem auf Männer eine enorm starke Anziehungskraft ausübt. Sollten Sie irgendwann das Gefühl bekommen, die Kiste sei Ihnen über, vergegenwärtigen Sie sich, dass so ein hochintelligenter Computer nicht mal bis zwei zählen kann (dies jedoch mit einem atemberaubendem Tempo). Der Mikroprozessor (das Siliziumherz jedes PC's) kennt nämlich nur zwei Zustände, und zwar: Null (0) und Eins (1). Also "nichts" (kein Strom) oder "ein bißchen" (Mikroelektronik). "Ein bißchen" heißt im Englischen nun wiederum "bit" - und da diese Bit-Schwärme auf viele Menschen einen nur schwer faßbaren Zauber ausüben vielleicht noch ein kleiner Tipp: Zu manchen Betriebssystemen gibt es fürs Geld sogar noch ein paar nette Hilfsprogramme, durch die man jederzeit kleine Nützlichkeiten wie Notizblock, Kalender oder Taschenrechner einblenden kann.

Eines dieser äußerst nützlichen Hilfsprogramme ist eine Art Wecker. Mit dem kann man sogar mehrere Zeitpunkte einstellen - und zu dem jeweiligen Alarmklingeln sogar noch einen kleinen Text erscheinen lassen. So z.B.: "Die Küche brennt! Du solltest jetzt vielleicht die Feuerwehr anrufen!" Programmieren sollte man sich diesen Wecker am Anfang jeder Sitzung mit dem Computer vielleicht so, dass dieser einen alle zwei Stunden aus der digitalen Versunkenheit reißt und nette Nachrichten wie "Bitte Nahrungsbedarf überprüfen!" oder "Du wolltest deiner Gattin (oder besser Freundin, Freund?) einen dicken Kuß geben!" übermittelt. Dies ist nun kein Witz, denn wenn Sie ein Mann sind, seien Sie auf der Hut. Ein Computer kann in mancher Hinsicht genauso fesselnd (und vor allem mysteriös) sein - wie eine Frau.

Computer (wie auch ich übrigens sehr bald in Erfahrung bringen mußte) geben meistens genau dann ihren elektronischen Geist auf, wenn man gerade etwas besonders Eiliges und Wichtiges bearbeitet. Da wir in einem aufgeklärten Zeitalter leben, spricht man in diesen Fällen aber nicht mehr von einem "Dämon in der Maschine", sondern vielmehr nur noch von "künstlicher Intelligenz".

Und auch so manches teuer erworbene Programm bietet da gespenstische Nebeneffekte. Ein guter Freund berichtete mir mit Tränen in den Augen von seinem Textverarbeitungsprogramm, das immer dann abstürzte, nachdem er den Satz "Computer sind doof" eingetippt hatte. Diese Art von Computerprogramm heißt übrigens "Bananen-Software" (wie treffend), wird grün ausgeliefert und reift erst beim Benutzer. Gezwungenermaßen wird man an solchen (und meist sündhaft teuren) Programmen zum Versuchstier, das ohne murren mithilft, gravierende Herstellungsmängel zu dokumentieren, damit diese in der nächsten oder übernächsten Version des Programms bereinigt werden können.

Vielleicht auch hierzu ein kleiner Tipp: Achten Sie unbedingt auf die Versionsnummer eines Programms, dass Sie sich für ihr sauer verdientes Geld kaufen wollen. Nummern unter (oder knapp über) einer Version 1.0 bedeuten meist, dass das Programm noch ziemlich neu ist - und somit gewaltige Überraschungen bergen kann.

Eine weitere Erscheinung, die sich in das Bild des Computers als geheimnisvolle Maschine fügt, war die von mir (mit weit aufgerissenen Augen) gemachte Beobachtung, dass es zwei grundlegend verschiedene Arten von Defekten gibt, die an einem Computer auftreten können: Solche, die man reparieren kann - und solche, die man heilen ( ! ) muß. Ich bin in keiner Weise der Ansicht, dass ein Computer denken oder gar fühlen kann - und ich bin auch kein Okkultist. Aber trotzdem habe ich bislang keine plausible Erklärung dafür finden können, weshalb der Matrixdrucker an meinem Rechner sieben Wochen lang ausschließlich nur vormittags funktionierte. Spätestens ab 13:00 Uhr schob mir das Gerät (fast, als wollte es mir die elektronische Zunge zeigen!) nur noch seitenweise leeres und zerknittertes Endlospapier entgegen. Ich konsultierte schließlich ziemlich genervt meinen Beistand, der den Drucker ungelenk aufschraubte, ein wenig unwillig ins Innere blickte, etwas Undeutliches murmelte und den Drucker schließlich wieder zuschraubte. Seither arbeitet der Drucker wieder 8 Stunden lang vorschriftsmäßig.

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Noch ein Tipp (vielleicht der Wichtigste):

Sollte ein begrenzter Defekt an Ihrem PC auftreten, suchen Sie den Fehler (so unangenehm das nun auch sein mag) immer zuerst bei sich selbst. Ich (- Dussel! -) habe mal eine Viertelstunde lang auf der Reset-Taste gelehnt (mit der man den Arbeitsspeicher löscht und den Rechner wieder in den Einschaltzustand zurückversetzt) - und sinnend darüber nachgedacht, weshalb meine Textverarbeitung den Dienst verweigerte und der Rechner durchgehend neu startete. Wer hier möchte, kann seinem Computer natürlich auch ab und zu ein freundliches Wort und ein paar Streicheleinheiten zukommen lassen.

Inzwischen weiß ich jedenfalls definitiv, dass ein Computer keine Ahnung davon hat, was eine Banane ist. Lassen Sie sich also nicht etwa durch Früchte-Namen täuschen, die verschiedene PC-Marken hier zu Markte tragen. Allein um eine krumme mikrige Euro-Banane durch ein Video-Auge als Banane zu identifizieren, bedarf es auch heute immer noch einer immens teuren Großrechenanlage - und eines nobelpreisverdächtigen Teams aus Ingenieuren, Neurologen und Programmierern.

Es ist da schon effizienter - und (wie ich meine) einfach angenehmer, selbst zu entscheiden, ob etwas eine Banane ist oder nicht.

Und auch das gehört zum PC-Zauber: nach und nach zu entdecken, was ein Computer alles kann (oder nicht kann) - und dadurch vielleicht auch eine neue Wertschätzung für Dinge finden, die einem schon ganz banal und selbstverständlich waren. Und wenn's nur die verdammten Bananen sind.

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