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Computer Fehler

Windows Fehlermeldungen

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Systemfehler

110-Volt-Spannungsproblem 
Sollte man sich einen günstigen Drucker aus den USA mitgebracht haben, wird man u.U. damit konfrontiert, dass die Leuchdioden (LED) nach der Inbetriebnahme des Druckers lediglich einmal kurz aufleuchten - und sich danach nichts mehr regt.

Meist riecht es dann auch noch etwas verbrannt, und man sollte sich nicht trauen, das Gerät jetzt noch einmal einzuschalten.

Da das Gerät aus den USA stammt, benötigt es lediglich eine Betriebsspannung von 110 Volt - und sofern es verbrannt riecht, kann man sicher davon ausgehen, dass der Drucker kein so genanntes "Auto-Spannungs-Sensing" besitzt, sich also nicht automatisch auf die jeweils verwendete Netzspannung einstellt.

Mit etwas Glück ist lediglich das Netzteil kaputt und nicht auch noch die teure Druckerelektronik. Auf jeden Fall muß das Gerät zur Reparatur.

Übrigens gilt dies für alle 110-Volt-Geräte, die an einer 220-Volt-Steckdose betrieben werden.  
3,5-Zoll-Disketten-Start funktioniert nicht 
Der Rechner startet entweder von der Festplatte oder bei uralten Geräten sogar noch vom 5,25-Zoll-Laufwerk; nur das 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk lässt sich nicht zum Startlaufwerk machen.

Solange das 5,25-Zoll-Laufwerk im Setup als erstes Laufwerk eingetragen ist, erkennt es der Rechner immer als primäres Startlaufwerk an - und auch ein Vertauschen der Angaben im Setup reicht hierbei nicht aus.

In diesem Fall muß die Kabelverbindung der Laufwerke mit ihrem Controller zwingend geändert werden.

Grundsätzlich gehört das Startlaufwerk immer an das eine Ende des Kabels, der Controller gehört an das andere Ende - und in der Mitte wird das Gerät angeschlossen, das später den Laufwerksbuchstaben B:/ erhalten soll.

Bei einigen Laufwerkskombinationen reicht das noch nicht aus, und so muß hier über so genannte Adreß-Jumper mitgeteilt werden, welche Funktion die einzelnen Geräte erfüllen sollen.

In diesem Fall sind die Jumper "D0", "D1" und "D2" bzw. "DS0", "DS1", "DS2" abzuändern.

Außerdem sollte man sicherstellen, dass das Laufwerk (vom dem gebootet werden soll) unbedingt die Adresse " 0 " hat. Demzufolge hat das andere Gerät die Adresse " 1 ".

Übrigens:
Die Jumper müssen so gesteckt werden, dass bei einem Laufwerk die D0-Reihe verbunden ist, bei dem anderen hingegen die D1-Reihe.

 
384 KByte-Speicher verschwunden 
Beim Hochzählen des Speichers zeigt der Computer weit weniger RAM-Speicher an, als tatsächlich installiert ist.

Tauchen große Teile des installierten Speichers in der Aufstellung nicht auf, kann dies auch ein Indiz dafür sein, dass der Speicher nicht erkannt wird.

Kein Grund zur Beunruhigung ist es jedoch, wenn genau 384 KB (KByte) verschwunden sind.

Sollte der Rechner beispielsweise 640 KB-Basisspeicher und 3072 KB-Erweiterungsspeicher finden, hat er den Bereich zwischen 640 und 1024 KB (eben jene 384 KB) unterschlagen. 
3D-Zusatzkarte verursacht Abstürze 
Sollte man seinen Rechner (ausgestattet mit einer S3-Grafikkarte, die ja keine 3D-Beschleunigung bietet) mit einer 3D-Zusatzkarte (etwa Monster 3D des Herstellers Diamond) hochgerüstet haben - und seitdem der mitgelieferte DirectX-Treiber installiert wurde, stürzt der Rechner unter Windows 95 gnadenlos ab, so sollte man wissen, dass der Grund für die Abstürze ein Speicherkonflikt sein dürfte, denn sowohl die S3-Grafikkarte als auch die 3D-Zusatzkarte (mit dem Voodoo-Chipsatz) beanspruchen erst einmal einen bestimmten Speicherbereich nur für sich.

Wird nun der Computer eingeschaltet, erhält zuerst die Grafikkarte einen Speicherbereich zugeteilt, und erst danach die 3D-Zusatzkarte - und da die S3-Karte in diesem Fall erst einmal mehr Speicher belegt, als sie dem BIOS mitteilt, kommt es unter Windows 95 zum Konflikt, da die Voodoo-Karte Speicherbereiche der S3-Karte mit eigenen Daten überschreibt (mit ein Grund, warum der Rechner bei jeder DirectX- oder Voodoo-Anwendung sang und klanglos abstürzt).

Doch es gibt (je nach BIOS) auch für dieses Problem eine Lösung, und sofern man ein AMI- oder Phoenix-BIOS im Rechner hat, sollte man einmal über die [Systemsteuerung] und [System] mit einem linken Mausklick auf die Registerkarte [Geräte-Manager] klicken, um dort jenen Zweig zu öffnen, der für die 3D-Zusatzkarte zuständig ist. Dort verzweigt man über [Eigenschaften] und [Ressourcen] auf die Option [Automatisch einstellen], die zu "deaktivieren" ist.

Nach einem doppelten Mausklick auf [Speicherbereich] lässt sich dann ein Pfeil für den Speicherbereich auf einen höheren Wert verschieben, und es empfiehlt sich, zur Sicherheit den ersten angezeigten Wert aufzuschreiben. Während der Umstellaktion sollte man auch darauf achten, ob sich etwa ein Windows Konflikt mit anderen Geräten meldet. Ist dies nicht der Fall, kann man die Dialogfenster jeweils mit [Ok] schließen, um anschließend Windows neu zu starten.

Sollte das Problem nun doch noch nicht beseitigt sein, hat man in seinem Rechner vielleicht ein Award-BIOS bei dem man (sofern die erste Lösung nichts bewirkt hat) die selbstentpackende Datei S3FIX.EXE benötigt, die man sich aus dem Internet unter www.3dfx.com/software/download_s3fix.html herunterladen kann, sofern man einen Internetzugang besitzt (sonst vielleicht Bekannte oder einen Händler mit dieser Aufgabe beauftragen).

Nachdem man die Datei auf dem Rechner hat, ist S3FIX.EXE auszuführen und die Anweisungen zu befolgen. Anschleißend öffnet man mit einem Text-Editor (Notepad, Wordpad) die AUTOEXEC.BAT, um am Anfang der Datei die Zeilen

C:
CD \WINDOWS
FXREMAP
Einzufügen - und nach einem abschließendem Neustart des Computers sollte der Speicherkonflikt dann auch schon behoben sein und der Vergangenheit angehören.  
Abgesichert

Abgesicherter Modus! 
In diesem Modus verzichtet Windows ab der Version 95 auf allen techn. Ballast, und startet lediglich mit einem Minimum an Treibern.

So aktiviert das System z.B. ein vorhandenes Netzwerk oder die Soundkartenunterstützung nicht, und startet das System zudem auch nur mit der niedrigsten Grafikauflösung.

Dies Vorgehen ist zwar keine dauerhafte Lösung, doch auf diese Art und Weise bekommt man sein störrisches Windows wenigstens wieder zu Laufen, wodurch dann fehlerhafte Einstellungen korrigiert werden können.

Um im "abgesicherten Modus" zu starten, drückt man während des "Hochfahrens" kurz auf die Funktionstaste [F5], während der Rechner den Schriftzug: "Windows 95 (Windows 98) wird gestartet" anzeigt.

Das man sich im "abgesicherten Modus" befindet, erkennt man daran, dass in allen vier Bildschirmecken "Abgesichert" steht. 
Abgesicherter Modus 
Sowohl unter Windows 95 als auch unter Windows 98 ermöglicht der Systemstart im abgesicherten Modus die Fehlerdiagnose sowie eine abschließende Fehlerbehebung.
Sobald Windows beim Start Probleme bemerkt, wird normalerweise automatisch in den "Abgesicherten Modus" geschaltet.

Im "Abgesicherten Modus" verzichtet Windows auf allen techn. Ballast, und startet lediglich mit einem Minimum an Treibern, wobei letztendlich nur die notwendigsten Standardtreiber geladen werden. Auf diese Weise lassen sich eventuell falsch konfigurierte Treiber ersetzen, um das Betriebssystem auch im Normalmodus wieder lauffähig zu machen.

So aktiviert das System z.B. ein vorhandenes Netzwerk oder die Soundkartenunterstützung nicht, und startet das System zudem auch nur mit der niedrigsten Grafikauflösung.

Dies Vorgehen ist zwar keine dauerhafte Lösung, doch auf diese Art und Weise bekommt man sein störrisches Windows wenigstens wieder zu Laufen, wodurch dann fehlerhafte Einstellungen korrigiert werden können.

Um im "abgesicherten Modus" zu starten, drückt man während des "Hochfahrens" kurz auf die Funktionstaste [F5], während der Rechner den Schriftzug: "Windows 95 (Windows 98) wird gestartet" anzeigt.

Das man sich im "abgesicherten Modus" befindet, erkennt man daran, dass in allen vier Bildschirmecken "Abgesichert" steht.

Startet Windows 95 nur noch im Abgesicherten Modus?
Das kann z.B. passieren, wenn man die Option [Peer Concurrency] aktiviert hat - und eine Grafikkarte mit einem S3-(Virge)-Chip verwendet wird.

Wenn man diese Option aktiviert hat, arbeiten PCI-Karten schneller, weil sie nun gleichzeitig und nicht mehr nur nacheinander auf den PCI-Bus zugreifen dürfen.

Abgesicherter Modus bereitet Probleme

Sollte der Rechner aus bislang unerfindlichen Gründen plötzlich und wie aus heiterem Himmel im so genannten Abgesicherten Modus starten, obwohl der zuvor stattgefundene Start noch problemlos möglich war - so kommt es bisweilen schon mal vor, dass einem die volle Windows-Funktionalität nicht mehr zur Verfügung steht.

Die Erklärung dieses Problems ist manchmal folgende:

Um Windows (etwa bei Problemen zu Analysezwecken) gezielt im abgesicherten Modus zu starten, muss beim Systemstart die [Umschalt]-Taste gedrückt werden - und klemmt diese Taste nun einmal aus irgendeinem Grund (etwa wegen klebriger Flüssigkeit in der Tastatur - oder weil die Taste sich anderweitig verhakt hat), startet Windows in dem unerwünschten abgesicherten Modus.

Hier sollte man die Taste erst einmal vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher lösen, und sich dann schleunigst nach einer anderen Tastatur umsehen, denn hakende Tasten können auch noch andere Probleme nach sich ziehen.

Tastaturen gibt es schon für ein paar Mark (Euro) in jedem Computermarkt.

Sofern Windows nur noch im abgesicherten Modus startet, sollte man in der Systemsteuerung über [System] in den [Gerätemanager] verzweigen, um dort zu erfahren, ob ein Treiber mit einer Fehlermeldung markiert ist.

Ist dies der Fall, sollte dieser im Gerätemanager genau bei der Komponente deinstalliert werden (vorher sollte man sich z.B. vom Hersteller noch einen modifizierten Treiber besorgen).

Ist dies nun aus irgend einem Grunde nicht möglich, sind erst einmal alle Treiber zu deaktivieren und der Rechner im [Standard-Mode] zu starten.
Nun sollte man einen deaktivierten Treiber nach den anderen wieder aktivieren und jedes Mal den Rechner neu booten - und zwar solange bis der Übeltäter gefunden ist.
Diesen Treiber dann einfach nur austauschen.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Free Software

Hilfe  -> Computer Guide SE zum Download [88.677 KB]
-> Computer Pannenhilfe Archive 2004 [26.825 KB]
-> Windows Registry Tuning [321 KB]
-> Windows FAQ [3.256 KB]  
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